Hast du eine Krise wegen der Biodiversitätskrise?

Entspann dich in der Natur

Vom Aussterben bedrohte Vögel, weniger Wildpflanzen, mehr monotone Ackerflächen: Täglich hagelt es Negativmeldungen zum Thema Biodiversität. Dabei ist sie unsere Lebensgrundlage: Sie liefert uns Nahrung, reinigt die Luft und speichert CO₂. Kein Wunder, fühlen wir uns gestresst und besorgt, wenn die Artenvielfalt abnimmt. 

Ironischerweise kannst du selbst in einer bedrohten Natur noch tiefe Entspannung und neue Hoffnung finden. 

Das Rauschen eines Baches wirkt beruhigend. Wenn man aber an einer stark befahrenen Strasse lebt und dem Rauschen des Verkehrs ausgesetzt ist, schadet dies gemäss WHO der Gesundheit. Das liegt daran, dass unsere Gene Jahrtausende lang von der Natur geprägt wurden. 

Trotz unserer Anpassungsfähigkeit reichen 200 Jahre Industriezeitalter nicht aus, um Strassenlärm und Betonlandschaften nicht stressig zu finden. Folgende Tipps helfen dir, dich im hektischen Alltag trotzdem zu entspannen – zu jeder Tageszeit.

Frühmorgens dem Vogelkonzert lauschen

Wenn der Tag langsam erwacht, beginnt auch ein wunderbares Konzert. Es fängt zart an mit einer einzigen Stimme. Doch das Solo dauert nicht lange. Nach und nach gesellen sich andere Sänger mit Flügeln dazu. Denn jede Vogelart beginnt zu einem anderen Zeitpunkt zu singen. Wie viele Stimmen hörst du, während der Vogelchor sich zum Höhepunkt steigert? 

Die Vielfalt der Melodien senkt nicht nur deinen Stresspegel, sondern macht auch das Ökosystem widerstandsfähiger. Viele Vögel sind wichtige Bestäuber von Blumen und Bäumen und spielen eine zentrale Rolle bei der Verbreitung von Samen. 

Nimm tagsüber ein Bad im Wald

Jede Minute im Wald baut Stress ab und stärkt dich. Japanische Forscher haben nachgewiesen, dass Phytonzide, Abwehrstoffe von Bäumen gegen Schädlinge, das menschliche Immunsystem stärken. 

«Shinrin-yoku» ist eine besondere Art, die heilende Kraft des Waldes zu erleben. Die Wahrnehmungsübung aus Japan ist bei uns als Waldbaden bekannt. Sie geht weit über einen gewöhnlichen Spaziergang hinaus. Das Ziel ist, vollkommen in den Wald einzutauchen. 

Wie das geht? Atme bewusst die Waldluft ein, lausche dem Rauschen der Blätter, betrachte das sanfte Licht, das durch die Baumkronen fällt. 

Staune abends über die Sterne

Bricht die Dunkelheit an, bietet sich eine wunderbare Gelegenheit, mögliche Sorgen zu vertreiben. Lass dein Smartphone zu Hause oder widerstehe dem Konsum von negativen Meldungen, auch «Doom Scrolling» genannt. 

Suche dir stattdessen einen ruhigen Platz in der Natur und beobachte die funkelnden Sterne und Planeten. Der Nachthimmel fasziniert und beruhigt zugleich. Ausserdem erinnert er uns daran, wie winzig wir und unsere Sorgen und Ängste im Vergleich zum Universum sind. 

Kraft schöpfen für supergute Taten

Der Verlust an biologischer Vielfalt setzt nicht nur das Ökosystem unter Druck, sondern auch unsere mentale und körperliche Gesundheit. Doch inmitten dieser Herausforderungen bietet uns die Natur selbst einen Ausweg, indem sie als Quelle der Entspannung und Erholung dient. 

Wer das Geschenk der Natur annimmt, stärkt das Wohlbefinden und schöpft Kraft, um aktiv zur Erhaltung der Biodiversität beizutragen. 

–nwb

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