Eichhörnchen, Waldmaus oder Haselnussbohrer
Wer hat an der Haselnuss geknabbert?

Frassspuren verschiedener Tiere
Haselnüsse sind eine wichtige Herbst- und Winternahrung für Vögel (z. B. Eichel- und Tannenhäher oder Spechte) und heimische Nagetiere. Kleinsäuger wie Eichhörnchen, Wald- oder Rötelmaus verwenden dabei unterschiedliche Techniken, um die Nuss zu öffnen und an den leckeren Kern zu gelangen. Auch Insekten, wie der Haselnussbohrer, nutzen Haselnüsse als «Aufzuchtkammer» für ihre Larven.
Die vorhandenen Frassspuren an den Nussschalen verraten uns deshalb, welches Tier die Nuss gefressen hat und im Fundgebiet vorkommt. Dies ist eine spannende und einfache Methode, um Tiere ohne direkte Sichtung nachzuweisen. Beim Bestimmen dieser Knabberspuren, ist dabei auf folgende Merkmale zu achten:
- Das Eichhörnchen zerbricht und halbiert die Nussschalen mit seinen kräftigen unteren Schneidezähnen. Am Rand der gesprengten Nuss sind keine Zahnspuren zu erkennen.
- Wald- und Rötelmäuse nagen ein Loch in die Schale und vergrössern es mit den unteren Schneidezähnen. Dabei entsteht ein rauer Lochrand mit querverlaufenden Zahnspuren.
- Der Haselnussbohrer ist ein Käfer mit langem Rüssel. Mit diesem bohrt das Weibchen im Sommer ein Loch in die noch unreifen Nüsse und legt pro Nuss ein Ei ab. Die Larve frisst den Nussinhalt und wenn sie die Nuss verlässt, entsteht ein ca. 1 bis 2 mm grosses, kreisrundes Loch.


Tipps zur Spurensuche am Waldrand
Ab Spätsommer bis Herbst sind Haselnüsse reif und fallen auf den Boden. Dies ist grundsätzlich der beste Zeitpunkt, um z. B. auf einem Familien-Spaziergang oder einer Schulexkursion auf Nusssuche an einem Waldrand oder entlang eines Gehölzstreifens zu gehen. Gemeinsam macht das Erkunden unter Haselsträuchern besonders Spass. Aber auch jetzt, von Februar bis März, wenn die Vegetation noch tief und der Boden offen ist, lassen sich angeknabberte Nüsse finden. Um die Nüsse vor Ort genauer betrachten zu können, ist eine Lupe hilfreich. Also los geht’s und viel Erfolg beim Suchen und Bestimmen!
Text und Fotos: Jürgen Kühnis
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