Konsumgewohnheiten ändern

Ressourcen erhalten

Was du für Liechtenstein und den ganzen Planeten tun kannst

Du hast es vielleicht schon geahnt. Dein grösster Hebel bei der Förderung der biologischen Vielfalt ist deine Ernährung, ganz besonders der Anteil tierischer Produkte in deinem Kühlschrank. 

Was weltweit der Fall ist, gilt auch für Liechtenstein: Die landwirtschaftliche Fläche rund um die Tierhaltung ist grösser als die Fläche, auf der Pflanzen zum Direktverzehr für Menschen angebaut werden. Würden wir das Verhältnis umkehren, könnten wir der Natur Flächen zurückgeben, ohne weniger Kalorien zur Verfügung zu haben. 

Ausserdem gingen die CO2-Emissionen zurück, die nicht nur bei der Erzeugung von Fleisch, sondern auch bei der von Butter und Käse erheblich sind. Biodiversität und Klima hängen eng zusammen und du kannst beides gleichzeitig schützen. Mit klugen Entscheidungen, die nicht nur die Ernährung betreffen und die sich oft nicht einmal wie Verzicht anfühlen.

Tipps für den Alltag

  • Biologisch, saisonal und regional einkaufen: Mit über 40% Bio-Betrieben liegt Liechtenstein an der weltweiten Spitze. Bei diesem Angebot ist für jeden Geschmack etwas dabei.
  • Weniger Fleisch essen: Experten empfehlen – wenn überhaupt – zwischen 250 und 600 Gramm pro Woche. Der tatsächliche Konsum liegt im Schnitt bei 1 kg. Wie hoch ist deiner?
  • Weniger Lebensmittel wegwerfen: Mach sonntags einen Plan für die ganze Woche. Koch nicht zu viel oder bewusst mehr, damit du am nächsten Tag gleich eine richtige Mahlzeit hast.
  • Weniger Auto fahren: Mit einem E-Bike bist du nicht viel langsamer als mit einem Auto. Du kannst in weniger als einer Stunde das ganze Land durchqueren. Der Länge nach.
  • Produkte länger nutzen: Bei der Herstellung von Handys oder Kleidung wird bis zu vier Mal mehr Energie verbraucht als während der typischen Nutzung. Behalte manche Dinge lieber, statt sie durch angeblich «nachhaltigere» zu ersetzen.

Extratipp

Was in der Region produziert wird, muss nicht zwingend unbedenklicher sein als das, was von weit her kommt. Die Anbaumethode einen viel grösseren Effekt auf die biologische Vielfalt als der Transportweg. Manche regionalen Produkte schaden sogar der Biodiversität und zwar im Ausland. Füttert man zum Beispiel eine Liechtensteiner Kuh mit Mais oder Soja aus Brasilien, wurde dafür womöglich Regenwald abgeholzt.

Warum neue Gewohnheiten supergut sind

Mehr Kreativität

Die Dinge einmal von einer anderen Seite angehen, fördert deinen Einfallsreichtum generell. Praktisch für alles, was sonst noch kommt.

Mehr Selbstvertrauen

Schon erste Erfolgserlebnisse nach vorgenommenen Änderungen geben dir das Gefühl, noch viel mehr erreichen zu können.

Schneeballeffekt

Wenn wir statt «andere machen das ja auch nicht» eher «andere machen das wohl auch» denken, bringen wir alle zusammen etwas Grosses ins Rollen.

Konsumgewohnheiten ändern: supergut!

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