Jedes Jahr im Frühling beginnt für tausende Amphibien eine lebenswichtige Reise: Sie verlassen ihre Winterquartiere und wandern zu ihren angestammten Laichgewässern, um sich fortzupflanzen. Doch diese Wanderung ist voller Gefahren. Die Amphiben müssen oft Strassen überqueren, um zu ihren Laichgewässern zu gelangen. Diese Reise ist sehr gefährlich, sodass viele Tiere den Weg nicht überleben. In Liechtenstein und weltweit setzen sich Naturschützer dafür ein, Kröten, Frösche und Molche sicher ans Ziel zu bringen. Doch warum wandern Amphibien überhaupt? Welche Arten sind betroffen? Und wie können wir ihnen helfen?
Warum wandern Amphibien?
Die Wanderung der Amphibien hat einen entscheidenden Zweck: die Fortpflanzung. Die meisten Amphibienarten sind auf Gewässer angewiesen, um ihre Eier abzulegen und ihre Larven zu entwickeln. Zu Beginn des Frühjahrs, wenn die Temperaturen steigen und die Nächte nicht mehr unter etwa 5 Grad Celsius fallen, machen sich die Tiere auf den Weg zu ihren traditionellen Laichgewässern. Diese Wanderung ist nicht nur für die Fortpflanzung wichtig, sondern auch für das Überleben der Art. Viele Amphibienarten kehren jedes Jahr zu denselben Gewässern zurück, um ihre Nachkommen zur Welt zu bringen.
Welche Amphibien wandern in Liechtenstein?