Wichtige biologische ZeigerartenAmphibienWir Salamander, Molche, Kröten und Frösche sind in Liechtenstein mit insgesamt acht einheimischen Arten vertreten. Mit Ausnahme des Alpensalamanders sind wir alle zur Fortpflanzung auf Gewässer angewiesen.
Beliebter SingvogelDas RotkehlchenDer kleine Singvogel ist aufgrund seines auffälligen, orangefarbenen Brust- und Kehlgefieders leicht zu erkennen.
Kletterkünstler mit Superkräften!Der EfeuIch bin der Efeu – eine immergrüne Kletterpflanze mit aussergewöhnlichem Talent!
supergute NaturtalenteDas Wandern ist der Forellen LustMein Leben beginnt im klaren Bach, in dem meine Mutter zwischen Oktober und Januar ihre Eier tief im Kies vergräbt. Wenn im Frühling das Wasser wärmer wird, schlüpfe ich: winzig, lichtscheu und doch voller Energie.
ÜbernutzungDie Natur muss ihre Regale wieder auffüllen könnenLiechtenstein ist reich an einzigartigen Landschaften wie Moor, Wald und Hochgebirge. Allerdings sind diese in den letzten Jahrzehnten selbst oft ärmer geworden – an Biodiversität.
NeophytenDie Natur braucht Vielfalt, aber kein ChaosPflanzen sind auch Waren zum Kaufen. Wer sich Kirschlorbeer in den Garten holt, freut sich über den Glanz der immergrünen Blätter und die Frostbeständigkeit im Liechtensteiner Winter.
BodenversiegelungDiebstahl lohnt sich nicht – am wenigsten in der NaturDie versiegelte Fläche in Liechtenstein wuchs in den letzten 40 Jahren um mehr als 50 Prozent. Was früher als Fortschritt galt, sehen wir heute unverblümter: als Landraub auf Kosten unserer Ökosysteme.
ErosionDie Natur kostet zuerst nichts und dann die WeltLiefern unsere Ökosysteme nicht nur alles Lebensnotwendige für uns, sondern tun das auch noch gratis? Leider nein.
ArtenschwundWas aus dem Sortiment der Natur fällt, fehlt für immerAuf kleiner Fläche beherbergt Liechtenstein viele Tier- und Pflanzenarten. Doch ein Drittel gilt als gefährdet. Bei den Fischen, Reptilien und Amphibien sind es sogar zwei Drittel.
Blühende Vielfalt auf nährstoffarmem BodenDie MagerwieseIch bin die Magerwiese – ein Naturjuwel und Hotspot der Biodiversität. Ob am Rheindamm, in Hanglagen oder an sonnigen Waldrändern: Trotz der mageren Bedingungen bin ich voller Leben.
Räuber im Wasser und in der LuftDie LibelleDie meiste Zeit unseres Lebenszyklus verbringen wir als räuberische Wasserlarven.
Der AmeisenlöweAls Ameisenlöwen werden die Larven der sogenannten Ameisenjungfern bezeichnet. Diese gehören zur Ordnung der Netzflügler und sind weltweit mit rund 2000 Arten vertreten.
Sprunggewaltige Jägerin mit WeitblickDie RindenspringspinneKlein, flink und hervorragend getarnt – das bin ich, die Rindenspringspinne.
Biogärtner unter der ErdeDer RegenwurmIch habe weder Augen noch Ohren, keine Beine, Kiemen oder Lungen – und trotzdem lebe ich mitten unter euch. Ich atme durch meine Haut und krieche lautlos, fast unsichtbar, durch die Erde. Ohne mich würde in der Natur vieles durcheinandergeraten.
Die SchlingnatterAufgrund ihrer Tarnung und versteckten Lebensweise ist unser kleinste Schlangenart vielen Menschen unbekannt.
Lauter Zirper im WiesenstallDas grüne HeupferdUnsere grösste heimische Heuschreckenart besitzt sehr lange Flügel, die weit über den Hinterleib hinausragen, lange Fühler und Weibchen zudem eine langen, schwertähnlichen Legebohrer.
Geschuppte SonnenanbeterinDie ZauneidechseDie grosse und kräftig wirkende Eidechsenart bewohnt vor allem unseren Talraum.
Wärmliebender AchtbeinerDie WespenspinneDie Wespenspinne gehört zu den echten Radnetzspinnen und trägt auch die Namen Zebra- oder Tigerspinne.
Die TaucherinDie WasseramselDie Wasseramsel ist der einzige heimische Singvogel, der schwimmen und tauchen kann.
Pflanzensaft gibt KraftDie StreifenwanzeDie Streifenwanze gehört zur Familie der Baumwanzen. Ihre namensgebenden schwarz-roten Streifen dienen der Abschreckung von Fressfeinden (z. B. Vögel).
Schwimmende FroschjägerinDie RingelnatterDie Ringelnatter ist unsere häufigste und mit einer Länge von teils über einem Meter auch grösste Schlangenart.
Lächelnder Fisch mit dicker NaseDie NaseDie Nase ist eine friedliche und äusserst seltene Bewohnerin unserer Flüsse und Bäche.
Wiesen-Chamäleon mit 8 BeinenDie KrabbenspinneDie wärmeliebende Spinnenart lebt auf Wiesenblumen. Da ihre beiden langen Vorderbeinpaare in Ruhestellung seitlich gestellt sind, gleicht sie einer Krabbe.
Die NichtschwimmerinDie GroppeDie Groppe ist ein ca. 15cm grosser, nachtaktiver Fisch, der keine Schwimmblase hat.
Erste Geige im WiesenkonzertDie FeldgrilleDie Feldgrille gehört zu den Heuschrecken. Ihr Körper ist glänzend schwarz gefärbt, wirkt bullig, mit kräftigen Beinen und einem grossen kugeligen Kopf. An der Stirn befinden sich zwei bis zu 2 cm lange, dünne Antennen.
Miss FischDie ÄscheDie gesellige Äsche ist eine wahre Schönheit unserer Gewässer und präsentiert sich sehr gerne.
Bunter ScheitelträgerDer WiedehopfDer wärmeliebende Wiedehopf ist mit seinem auffallenden Kopfschmuck und dem schmetterlingsartigen Flug unverwechselbar.
Gekleidet mit "rostroten Hosen"Der BaumfalkeDer Baumfalke ist ein wahrer Meister der Lüfte. Blitzschnell und geschickt stürzt sich der Greifvogel aus grosser Höhe auf seine Beute.
Schönheitskönig im BuchenwaldDer AlpenbockDer prachtvolle Alpenbock ist einer unserer schönsten und seltensten Käfer. Mit seiner hellblau leuchtenden Färbung, den schwarz gefleckten Flügeln und den langen Fühlern ist er einer der auffälligsten Vertreter unserer heimischen Insektenwelt.
Sehr seltener TagfalterDas MoorwiesenvögelchenDas Moorwiesenvögelchen zählt zu stark gefährdeten Schmetterlingsarten Europas und ist in der Schweiz und in Deutschland vom Aussterben bedroht.
Insekt mit TaschenlampeDas GlühwürmchenDas Grosse Glühwürmchen gehört zu den Leuchtkäfern und ist kein Wurm.
Baumeister der NaturDer Specht9 Spechtarten leben in Liechtenstein. Einige davon zimmern ihre Höhlen selbst: Alles was sie dafür brauchen ist ihr Schnabel, ihre Fähigkeit Stösse zu absorbieren und am besten einen alten grossen morschen Baum.
Gefiederter FörsterDie WaldohreuleDie stark gefährdete Waldohreule erreicht eine Flügelspannweite von 95 cm und eine Körperlänge von 36 cm.
Imposanter WasserdracheDer KammmolchUnsere grösste und imposanteste heimische Molchart lebt bevorzugt in strukturreichen und fischfreien Weihern und Teichen mit ausgeprägter Unterwasservegetation.
Bunter KletterakrobatDer KleiberDer meisengrosse Singvogel nutzt zur Aufzucht seiner Jungen gerne alte Spechthöhlen.
Heimlicher Jäger im WaldDer BaummarderDer Baummarder (auch Edelmarder) ist ein scheues, katzengrosses Waldraubtier.
Intelligenter GesundheitspolizistDer KolkrabeDer «König der Rabenvögel» beeindruckt mit einer Körperlänge von rund 60 cm und einer Flügelspannweite von bis zu 1,3 Metern.
Der schlaue JägerDer RotfuchsDer Fuchs fühlt sich überall zuhause, im Besonderen in unserer Kulturlandschaft.
Überwinterung mit FrostschutzDer ZitronenfalterSchmetterlinge überwintern als Ei, Puppe oder Falter bzw. ziehen teils in wärmere Gebiete im Süden (z. B. Admiral).
Das WintergoldhähnchenMit einem Gewicht von nur 4 bis 8 Gramm ist das Wintergoldhähnchen der kleinste Vogel Liechtensteins.
Der mit den kurzen OhrenDer SchneehaseKleiner und mit kürzeren Ohren ausgestattet als der Feldhase, ist der nachtaktive Schneehase hervorragend an die Bergwelt angepasst.
Schleimige HausbesitzerinDie WeinbergschneckeUnsere grösste Gehäuseschnecke wird bis 10 cm lang. Sie lebt gerne in Wiesen, Wäldern, Rebbergen und Hausgärten mit genügend Feuchtigkeit und kalkreichen Böden.
Bewohnerin kühler BächeDie BachforelleDie Bachforelle ist unsere verbreitetste Fischart und überlebt auch die strengen Winter im Berggebiet.
König der LüfteDer SteinadlerDer Steinadler gehört zu den grössten Greifvögeln und gilt als Jäger erster Güte.
Gefiederter FörsterDer TannenhäherDer Tannenhäher lebt in Bergwäldern und ernährt sich hauptsächlich von Arvennüssen.
Der TunnelbauerDer DachsMit seinem kompakten Körper, den kräftigen Grabpfoten und der rüsselartigen Schnauze ist der Dachs wie geschaffen fürs Graben im Waldboden.
Die SchlafmützeDer SiebenschläferMit seinen grossen Augen, rundlichen Ohren, langen Tasthaaren und dem buschigen Schwanz erinnert der Siebenschläfer ein wenig an ein Eichhörnchen.
Die AnspruchsvolleDie BachmuschelDie Bachmuschel war einst in unseren Bächen massenhaft anzutreffen. Heute kommt die Art mit maximal 50 Exemplaren nur noch an zwei Gewässerstellen vor.
Flinke KletterkünstlerDie GämseGämsen haben eine schlanke, ziegenartige Gestalt, und sowohl Böcke als auch Geissen tragen Hörner.
Gepanzerter RitterDer DohlenkrebsAuf der ersten Landeskarte aus dem Jahre 1721 heisst die Esche noch «Krebs- oder Eschbach».
Langbein mit dolchartigem SchnabelDer GraureiherZur Familie der Reiher gehören etwa 68 Arten, die weltweit (mit Ausnahme der kalten Polarzonen) verbreitet sind.
Wer hat an der Haselnuss geknabbert?Das EichhörnchenAn einer angeknabberten Haselnuss liest du wie in einem Krimi: War’s Eichhörnchen, Waldmaus – oder der Haselnussbohrer?
Pechschwarzer «Wassertätsch»Der AlpensalamanderSchwarz wie Pech und fast nur bei feuchtem Wetter unterwegs: Der Alpensalamander ist der heimliche Nachtwanderer unserer Bergwälder – und mit etwas Glück entdeckst du ihn sogar am Tag im Regen.
Zu Unrecht verunglimpfte Tiere und PflanzenDa steckt der Wurm drinEinverstanden – Kühe bauen keine Kühlschränke, Fische halten keine Reden und Elefanten schreiben keine leichtfüssigen Artikel.
Kraftvolle Blüte in zarter GestaltDer AugentrostIch bin der Augentrost: klein, zart und doch voller Kraft! Du findest mich auf Magerwiesen, an Waldrändern und sogar hoch oben in der Liechtensteiner Bergwelt. Obwohl ich selbst Photosynthese betreibe, zapfe ich als Halbparasit mit meinen Saugwurzeln zusätzlich Gräser und Kräuter an, um an Mineralien und Nährstoffe zu gelangen.