Was du für den Boden tun kannst
Allein die Tatsache, dass du hier gelandet bist, zeugt schon von deinem Bewusstsein für die vielen Vorteile unbefestigter Flächen, z. B. die zunehmend bedeutende Klimaregulation. Mehr Wissen ist ein riesiger Schritt in Richtung mehr Biodiversität.
Als Eigentümerin einer Wohn- oder Gewerbeimmobilie mit Aussenflächen kannst du sogar direkt zur Tat schreiten: Welche Asphalt- oder Betonflächen würden mit einem ökologischen Aufbau ebenso gut funktionieren? Und was wird überhaupt genutzt?
Auch für Mieter kann es sich lohnen, das Thema bei der Liegenschaftsverwaltung ins Gespräch zu bringen, am besten zusammen mit den Nachbarn.
So gehst du vor
Asphalt und Beton kann man nur mit professionellem Abbruchwerkzeug zu Leibe rücken. Presslufthämmer und Schutzausrüstung lassen sich tageweise mieten. Lass diese Arbeit im Zweifel von einem Fachbetrieb durchführen. Der kümmert sich auch gleich um die korrekte Entsorgung der oft erstaunlichen Mengen an Bauschutt, die beim Entsiegeln anfallen.
Ökologisch verträglicher als Asphalt und Beton sind Pflastersteine, Schotter oder Kies. Willst du aber auch solche Beläge durch etwas noch Besseres ersetzen, nämlich üppige Grünflächen, dann schnapp dir einfach Hacke und Schaufel und los geht’s.
Extratipp
Keine versiegelten Flächen zum Zertrümmern in der Nähe? Kein Problem. Auch Dach- und Fassadenflächen lassen sich begrünen, ganz ohne rohe Gewalt. Auch das wirkt sich positiv auf Umgebungs- und Innenraumklima aus und kann sogar die Energiekosten senken.