«Die Jagd nach Dr. Mo-No» zieht nach Winterthur
Unser Biodiversitäts-Escape-Room verlässt Liechtenstein – und bringt die Jagd nach Dr. Mo-No bald in die Schweiz.

Letzten Freitag, den 24. Januar 2025, wurde im Haberfeld in Vaduz ein spezielles Wildbienenhotel-Projekt fertiggestellt.
Die LGU (Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz) setzte das Projekt zusammen mit zwei Studierenden der Universität Liechtenstein um, die nicht nur ihre kreativen Ideen, sondern auch viel Engagement in Ihr Projekt einbrachten.
1. Förderung der Biodiversität
Wildbienen sind unverzichtbare Bestäuber für viele Pflanzen, einschliesslich Obstbäume, Gemüsepflanzen und Wildblumen. Indem man ihnen geeignete Nistplätze bietet, trägt man aktiv zur Artenvielfalt und Stabilität von Ökosystemen bei.
2. Unterstützung bedrohter Arten
Viele Wildbienenarten stehen unter Druck, da ihre natürlichen Lebensräume durch Urbanisierung, intensive Landwirtschaft und Pestizide verloren gehen. Ein Wildbienenhotel bietet ihnen einen Ersatz für natürliche Nistplätze wie hohle Pflanzenstängel, Totholz oder Bodenlöcher.
3. Bildung und Bewusstsein
Ein Wildbienenhotel bietet eine Möglichkeit, mehr über das Verhalten und die Bedeutung von Wildbienen zu lernen. Es kann Kinder und Erwachsene dazu anregen, sich mit der Natur zu beschäftigen und ein Bewusstsein für den Schutz von Insekten zu entwickeln.
Wildbienen spielen eine unverzichtbare Rolle in der Natur. Mit über 20.000 Arten weltweit gehören sie zu den wichtigsten Bestäubern von Wild- und Nutzpflanzen. Im Gegensatz zu Honigbienen leben Wildbienen meist alleine: Sie bauen ihre Nester eigenständig und ohne ein Volk. Dabei stellt jede Art spezifische Ansprüche an ihren Lebensraum – von schmalen Röhren bis hin zu sandigen Böden. Die Initiative im Haberfeld hat nicht nur praktische Vorteile für die Wildbienen, sondern verfolgt auch einen wichtigen Bildungsansatz. Neben dem Wildbienenhotel wird noch eine Informationstafel aufgestellt, die Interessierten die Bedeutung der Wildbienen, ihre Lebensweise und die Vorteile eines Hotels näherbringen.
Das unterirdische Wildbienenhotel besteht aus einer Kiesschicht und aus naturbelassenem und ungewaschenem Sand aus Liechtenstein. Das Lärchenholz für den Zaun stammt aus Triesen und wurde dort verarbeitet. Auch die schnellwachsenden Haselruten sind ebenfalls lokal in Triesen und Vaduz gewachsen. Diese lokale Materialwahl unterstreicht den Charakter des Projekts und fördert zugleich die Wertschätzung für regionale Ressourcen.
Weitere Informationen
Das Wildbienenhotel ist ein Projekt der LGU.
Weiterführende Informationen
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Nur noch wenige Wochen, bis der „supergut“-Escape-Room in Schaan seine Türen öffnet. Unter dem Titel „Die Jagd nach Dr. Mo No“ können Gross und Klein schon ab September ein spannendes Abenteuer erleben, das sich rund um das Thema Biodiversität dreht.