
Die Magerwiese
Ich bin die Magerwiese – ein Naturjuwel und Hotspot der Biodiversität. Ob am Rheindamm, in Hanglagen oder an sonnigen Waldrändern: Trotz der mageren Bedingungen bin ich voller Leben.

Im schützenden Kiesbett wachse ich heran, bis ich stark genug bin, um mich ins offene Wasser zu wagen. Einige von uns bleibenihr Leben lang hier – das sind die Bachforellen. Andere wiederum wandern ab, um im See als Seeforelle Nahrung zu finden und zu wachsen. Nach mindestens einem Sommer kehren wir zurück – flussaufwärts, gegen die Strömung und Hindernisse hinweg – dorthin, wo alles begann. Dort pflanzen wir uns fort, und eine neue Generation entsteht.
Trotz unterschiedlicher Lebensweisen gehören wir alle zur gleichen Art, derAtlantischen Forelle (Salmo trutta). Unsere Wanderlust liegt uns zum Teil in den Genen.Doch auch die Umwelt entscheidet mit. Temperatur, Nahrungsangebot undKonkurrenz beeinflussen, welchen Weg wir wählen.
Auf unseren Wanderungen durchstreifen wir verschiedene Lebensräume, mischen Gene und erhalten so die Vielfalt und Widerstandskraft unserer Art. Doch der Weg ist gefährlich: Verbauungen, steigende Wassertemperaturen und Gewässerverschmutzungen bedrohen uns. Nur wenn Bächefliessen, Seen «atmen» und Wanderrouten offen bleiben, kann unser faszinierender Lebenszyklus fortbestehen.
Markus Stähli

Ich bin die Magerwiese – ein Naturjuwel und Hotspot der Biodiversität. Ob am Rheindamm, in Hanglagen oder an sonnigen Waldrändern: Trotz der mageren Bedingungen bin ich voller Leben.

Mit einem Gewicht von nur 4 bis 8 Gramm ist das Wintergoldhähnchen der kleinste Vogel Liechtensteins.

Der Baummarder (auch Edelmarder) ist ein scheues, katzengrosses Waldraubtier.

Pflanzen sind auch Waren zum Kaufen. Wer sich Kirschlorbeer in den Garten holt, freut sich über den Glanz der immergrünen Blätter und die Frostbeständigkeit im Liechtensteiner Winter.