
Der Siebenschläfer
Mit seinen grossen Augen, rundlichen Ohren, langen Tasthaaren und dem buschigen Schwanz erinnert der Siebenschläfer ein wenig an ein Eichhörnchen.

Nur wird der Natur so in ihr eigenes Geschäft gepfuscht. Kirschlorbeer breitet sich stark aus und in seinem Schatten sterben einheimische Pflanzen.
Diese sind unverzichtbar für eine natürliche Waldverjüngung, die wiederum unsere Schutzwälder intakt hält.

Ich habe weder Augen noch Ohren, keine Beine, Kiemen oder Lungen – und trotzdem lebe ich mitten unter euch. Ich atme durch meine Haut und krieche lautlos, fast unsichtbar, durch die Erde. Ohne mich würde in der Natur vieles durcheinandergeraten.

Mein Leben beginnt im klaren Bach, in dem meine Mutter zwischen Oktober und Januar ihre Eier tief im Kies vergräbt. Wenn im Frühling das Wasser wärmer wird, schlüpfe ich: winzig, lichtscheu und doch voller Energie.