
supergut macht weiter
Rund 6000 Personen haben sich von September 2024 bis März 2025 auf "Die Jagd nach Dr. Mo No" gemacht. Rund die Hälfte davon waren Schüler:innen. 85% aller avisierten Schulklassen konnten in dieser Zeit erreicht werden.

Gleich zu Beginn machte Moderator Peter Beck klar: Unser Alltag wird durch unseren Konsum zum Tatort, insbesondere durch Ernährung und Kleidung. Diese beiden «Täter» standen im Zentrum des Abends. Sie schädigen mit ihrem enormen Ressourcenverbrauch, sei es der Verbrauch von Fläche oder Wasser, oder aber ihrem direkten Einfluss auf die Natur beispielsweise durch den Einsatz von Pestiziden die Biodiversität. Und das national und international, wie Thomas Vellacott, CEO von WWF Schweiz, in seinem Keynote festhält. Unser Konsum ist laut Vellacott somit auch ein wirkungsvoller Hebel im Kampf gegen die Biodiversitäts- und Klimakrise. Wer bewusst einkauft, nur so viel konsumiert wie nötig, auf Nachhaltigkeit achtet oder weniger Fleisch isst, kann bereits viel beitragen.
Secondhand als wirksamer Hebel
Madeleine Darya Alizadeh, Influencerin und Gründerin eines Modelabels, bekannt unter dem Social-Media-Namen «dariadaria», achtet schon seit Jahren bewusst auf ihren Kleidungskonsum. Sie weiss: «Heute werden Kleidungsstücke im Schnitt nur noch sieben bis acht Mal getragen». Danach landen viele der Stücke auf Müllhalden im globalen Süden und beeinträchtigen dort ganze Ökosysteme, unter anderem mit Mikroplastik durch Kunstfasern. Weniger, bewusster und am besten Secondhand einzukaufen, Kleidungsstücke mehrfach zu tragen sowie weniger und kälter zu waschen, seien dabei die wirksamsten Hebel. Was mit Secondhand-Mode alles möglich ist, wurde anschliessend bei der von Jaqueline Beck choreografierten Modeschau sichtbar. Die Kleidungsstücke stammten alle vom Hilfswerk Liechtenstein.
Liechtensteiner Projekte für nachhaltigen Konsum
Konkrete Beispiele aus Liechtenstein zeigten, wie nachhaltiger Konsum im Alltag gelebt werden kann: Julia Frommelt präsentierte den Bring- und Holtag der Lenum AG, bei dem gebrauchte Gegenstände weitergegeben statt entsorgt werden. Simon Egger stellte Zirkulie vor, eine Plattform für zirkuläres Bauen, die gebrauchten Bauteilen ein zweites Leben gibt. Daniel Walser zeigte mit dem Repair-Café des Gemeinschaftszentrums Schaan, wie Elektrogeräte und Textilien repariert und dadurch länger genutzt werden können. Olivier Angyal präsentierte die Gartenkooperative, die regionales Bio-Gemüse ermöglicht und Menschen wieder näher an die Lebensmittelproduktion bringt. Juliana Beck stellte Precious Plastic vor, das kreative Lösungen gegen Plastikmüll entwickelt. Vanessa und Janine Büchel nahmen das Publikum mit entdecken.li auf Abenteuer in der Natur der Region.
Am Ende des Abends sind die Besucher*innen des Rätsels Lösung rund um den Tatort Biodiversität mit konkreten Tipps, wie sie ihre Spuren verkleinern können, einige Schritte näher gekommen.

Rund 6000 Personen haben sich von September 2024 bis März 2025 auf "Die Jagd nach Dr. Mo No" gemacht. Rund die Hälfte davon waren Schüler:innen. 85% aller avisierten Schulklassen konnten in dieser Zeit erreicht werden.

BZG und Amt für Umwelt bitten euch, Sichtungen von Hirschkäfer und Alpenbock auf hirschkaefer.li zu melden und so das Monitoring dieser wichtigen Wald-Bioindikatoren zu unterstützen.

Jede Minute im Grünen hat sich gelohnt.

Nur noch wenige Wochen, bis der „supergut“-Escape-Room in Schaan seine Türen öffnet. Unter dem Titel „Die Jagd nach Dr. Mo No“ können Gross und Klein schon ab September ein spannendes Abenteuer erleben, das sich rund um das Thema Biodiversität dreht.