
Der Specht
9 Spechtarten leben in Liechtenstein. Einige davon zimmern ihre Höhlen selbst: Alles was sie dafür brauchen ist ihr Schnabel, ihre Fähigkeit Stösse zu absorbieren und am besten einen alten grossen morschen Baum.

Die Vorkommen in den Feuchtwiesen unserer Naturschutzgebiete Ruggeller Riet und Schwabbrünnen-Äscher sind deshalb von europaweiter Bedeutung. Der dunkelbraune Falter mit seinen weissgekernten, gelblich umrandeten Augenflecken auf der Flügelunterseite gilt deshalb als herausragende Flaggschiff-Art der Biodiversität in Liechtenstein.
Jürgen Kühnis

9 Spechtarten leben in Liechtenstein. Einige davon zimmern ihre Höhlen selbst: Alles was sie dafür brauchen ist ihr Schnabel, ihre Fähigkeit Stösse zu absorbieren und am besten einen alten grossen morschen Baum.

Ich habe weder Augen noch Ohren, keine Beine, Kiemen oder Lungen – und trotzdem lebe ich mitten unter euch. Ich atme durch meine Haut und krieche lautlos, fast unsichtbar, durch die Erde. Ohne mich würde in der Natur vieles durcheinandergeraten.

Die versiegelte Fläche in Liechtenstein wuchs in den letzten 40 Jahren um mehr als 50 Prozent. Was früher als Fortschritt galt, sehen wir heute unverblümter: als Landraub auf Kosten unserer Ökosysteme.

Ich bin die Magerwiese – ein Naturjuwel und Hotspot der Biodiversität. Ob am Rheindamm, in Hanglagen oder an sonnigen Waldrändern: Trotz der mageren Bedingungen bin ich voller Leben.