
Ein etwas anderer Strauss zum Muttertag
Am 11. Mai ist Muttertag – um seiner Mama eine besondere Freude zu machen, greifen viele zu einem Blumenstrauss.

Pflanzen und Tiere haben schon immer neue Lebensräume erobert. Wird allerdings die Ausbreitung durch menschlichen Einfluss begünstigt, zum Beispiel im Schlepptau globaler Warenströme, dann sprechen wir von gebietsfremden Arten.
Die meisten sind harmlos oder nützlich, wie Mais, Tomaten oder Kartoffeln aus der Neuen Welt. Manche sorgen aber für ziemlichen Wirbel und tragen deshalb das Prädikat «invasiv». Sie verdrängen einheimische Arten, dezimieren Ernten, schädigen Bauwerke oder lösen Allergien aus.
Unter den rund 25 tierischen Neubürgern (Neozoen) in Liechtenstein gelten nur sehr wenige Arten als invasiv. Anders bei den Pflanzen (Neophyten): Von den 80 bis 100 eingewanderten Arten zählen 20 bis 30 zu den Problemfällen. Einige wie die Goldrute oder der Sommerflieder sind inzwischen so fest etabliert, dass eine vollständige Beseitigung nicht mehr realistisch ist.
Doch es bleiben genug Möglichkeiten, um invasive Arten zurückzudrängen!
Invasive Art identifiziert? Dann entferne sie umgehend. Je früher, desto einfacher bzw. kostengünstiger geht das.
Pflanze komplett ausgraben und im Kehrichtsack entsorgen und keinesfalls auf den Kompost werfen. Um neues Keimen auszuschliessen, muss auch die ausgehobene Erde richtig entsorgt werden: auf der Deponie. Bist du in bestimmten Fragen unsicher, nimm Kontakt mit deiner Gemeinde oder dem Amt für Umwelt auf.
Und wie füllst du jetzt die Lücken im Garten? Keine Sorge: Für jede invasive Art gibt es ein einheimisches Pendant, das nicht nur unbedenklich ist, sondern mindestens ebenso ansehnlich oder pflegeleicht. Also Vogelbeere statt Essigbaum. Holunder statt Sommerflieder. Berberitze statt Kirschlorbeer.
Einheimische Pflanzen blühen für einheimische Insekten. Invasive Pflanzen sind bestenfalls dekorativ, oft aber keine Nahrungsquelle.
Räuber- und Beutepopulationen sind aufeinander abgestimmt. Eine invasive Art ohne Feinde kann sich übermässig ausbreiten und zur Plage werden.
Die Risiken vertrauter Arten sind besser handhabbar (Gift, Allergene). Gegen invasive Arten haben Tiere und Menschen weniger Schutzmechanismen.

Am 11. Mai ist Muttertag – um seiner Mama eine besondere Freude zu machen, greifen viele zu einem Blumenstrauss.

In vielen Hausgärten Liechtensteins sind sie bereits wieder eingerichtet – die Futterhäuschen für unsere gefiederten Freunde. Grundsätzlich sind die heimischen Kleinvögel bestens an die kalte Jahreszeit angepasst, doch sie nehmen diese zusätzlichen Nahrungsquellen gerne an. Um sicherzustellen, dass die gut gemeinte Geste für die Vögel keine Gefahr darstellt, solltest du bei der Fütterung folgende Punkte beachten.

Wir haben für euch einige superguten Empfehlungen zusammengefasst – als Inspiration für einen oder mehrere Neujahrsvorsätze.

Winterquartiere für Wildtiere? Der Igel ist oft das erste Tier, das einem in den Sinn kommt. Doch da gibt es noch andere Insektenfresser, die wir bei ihrer Überwinterung unterstützen können.