
Der Baummarder
Der Baummarder (auch Edelmarder) ist ein scheues, katzengrosses Waldraubtier.

Dank meiner unauffälligen Körperfärbung bin ich perfekt an ein Leben auf Baumrinde angepasst. Zu meinen bevorzugten Lebensräumen gehören Fichten und Föhren, aber auch Holzbeigen, Holzverkleidungen und Hausfassaden.
Ich bin eine geschickte Jägerin: Mit meinen acht grossen, scharfen Augen erspähe ich meine Beute schon von weitem. Nähern sich Mücken, Fliegen oder andere Kleininsekten, springe ich blitzschnell, packe sie und beisse zu. Ein Netz brauche ich nicht, denn ich ziehe es vor, aktiv auf die Jagd zu gehen.
Auch wenn du mich kaum bemerkst, bin ich für dich durchaus nützlich. Denn dort, wo ich lebe und jage, werden die Insekten auf natürliche Weise in Schach gehalten. Darum bin ich auf deinen Schutz angewiesen. Lass deshalb alte Bäume stehen, räume nicht jede Ecke auf und verzichte auf Spritzmittel. Ich bin kein «gruusiger Achtbeiner», sondern ein echtes Naturtalent: unauffällig, nützlich und schützenswert.
Markus Stähli

Der Fuchs fühlt sich überall zuhause, im Besonderen in unserer Kulturlandschaft.

Mein Leben beginnt im klaren Bach, in dem meine Mutter zwischen Oktober und Januar ihre Eier tief im Kies vergräbt. Wenn im Frühling das Wasser wärmer wird, schlüpfe ich: winzig, lichtscheu und doch voller Energie.