
Das grüne Heupferd
Unsere grösste heimische Heuschreckenart besitzt sehr lange Flügel, die weit über den Hinterleib hinausragen, lange Fühler und Weibchen zudem eine langen, schwertähnlichen Legebohrer.

Dank meiner unauffälligen Körperfärbung bin ich perfekt an ein Leben auf Baumrinde angepasst. Zu meinen bevorzugten Lebensräumen gehören Fichten und Föhren, aber auch Holzbeigen, Holzverkleidungen und Hausfassaden.
Ich bin eine geschickte Jägerin: Mit meinen acht grossen, scharfen Augen erspähe ich meine Beute schon von weitem. Nähern sich Mücken, Fliegen oder andere Kleininsekten, springe ich blitzschnell, packe sie und beisse zu. Ein Netz brauche ich nicht, denn ich ziehe es vor, aktiv auf die Jagd zu gehen.
Auch wenn du mich kaum bemerkst, bin ich für dich durchaus nützlich. Denn dort, wo ich lebe und jage, werden die Insekten auf natürliche Weise in Schach gehalten. Darum bin ich auf deinen Schutz angewiesen. Lass deshalb alte Bäume stehen, räume nicht jede Ecke auf und verzichte auf Spritzmittel. Ich bin kein «gruusiger Achtbeiner», sondern ein echtes Naturtalent: unauffällig, nützlich und schützenswert.
Markus Stähli

Unsere grösste heimische Heuschreckenart besitzt sehr lange Flügel, die weit über den Hinterleib hinausragen, lange Fühler und Weibchen zudem eine langen, schwertähnlichen Legebohrer.

Der Fuchs fühlt sich überall zuhause, im Besonderen in unserer Kulturlandschaft.