
Da steckt der Wurm drin
Einverstanden – Kühe bauen keine Kühlschränke, Fische halten keine Reden und Elefanten schreiben keine leichtfüssigen Artikel.

Als «Nützlinge» bezeichnen wir Organismen, die für uns (z.B. bei der Bereitstellung von Nahrungsgrundlagen) nützlich sind. Bienen zum Beispiel schätzen wir, weil sie Pflanzen bestäuben und so zur Produktion von Obst und Gemüse beitragen. Auch Pflanzen wie Klee, Bohnen, Erbsen und Luzerne gelten als Nützlinge, weil sie Stickstoff aus der Luft binden und im Boden verfügbar machen.
«Schädlinge» sind Organismen, die für uns oder bestimmte menschliche Tätigkeiten schädlich sind. Kartoffelkäfer, Dickmaulrüssler etc. können in landwirtschaftlichen Kulturen grosse Frassschäden verursachen. Auch Krähen, Ratten und Mäuse, die Ernten zerstören, oder Insekten, die Krankheiten übertragen, gelten als Schädlinge. Sie werden zum Teil intensiv bekämpft.
Bei der Schädlingsbekämpfung bringt der sogenannte integrierte Pflanzenschutz eine deutliche Verbesserung. Er kombiniert verschiedene Methoden, darunter die Förderung von Nützlingen, den Einsatz biologischer Bekämpfungsmittel und gezielte chemische Anwendungen. Durch ein ausgewogenes Nützlings- und Schädlingsmanagement können Landwirte die Gesundheit ihrer Pflanzen und die Qualität ihrer Ernten verbessern und gleichzeitig die Umwelt schützen und die langfristige Nachhaltigkeit ihrer Anbaumethoden sicherstellen.
Lass uns nicht vergessen, dass sowohl «Schädlinge» als auch «Nützlinge» für das ökologische Gleichgewicht supergut sind. Sie tragen zur Biodiversität und zur Stabilität der Ökosysteme bei.
Markus Stähli

Einverstanden – Kühe bauen keine Kühlschränke, Fische halten keine Reden und Elefanten schreiben keine leichtfüssigen Artikel.

Ein Gespräch mit dem Ökologen und Umweltwissenschaftler Mario Broggi über visionäre Naturschützer, die zunehmende Mutlosigkeit und seine eigenen Visionen für die Biodiversität. Veröffentlicht im Hotspot Magazin 50/2024.

Im heutigen, kompetenzorientierten Bildungsverständnis wird der Erschliessung von vielfältigen Erfahrungs- und Interaktionsräumen eine hohe Bedeutung zugewiesen. In diesem Entwicklungsprozess nimmt die Schule als Gestaltungs-, Lern- und Lebensraum eine Schlüsselfunktion ein. Ein naturnahes und bewegungsfreundliches Schulgelände ist ein wesentlicher Bestandteil einer anregenden Lernumgebung und zugleich ein sichtbares Aushängeschild einer Bildungsstätte.
