
Was aus dem Sortiment der Natur fällt, fehlt für immer
Auf kleiner Fläche beherbergt Liechtenstein viele Tier- und Pflanzenarten. Doch ein Drittel gilt als gefährdet. Bei den Fischen, Reptilien und Amphibien sind es sogar zwei Drittel.

Es wird auch Johanneskäfer genannt, da man die leuchtenden Glühwürmchenweibchen vor allem an warmen Sommernächten ab dem Johannistag (24. Juni) bis August beobachten kann. Als Larve macht das Insekt Jagd auf Gehäuseschnecken, welche mit einem Giftbissen überwältig werden. Lichtverschmutzungen machen der Art sehr zu schaffen, da die Männchen sich von künstlichen Leuchtquellen ablenken lassen und so die Weibchen nicht finden.
Rainer Kühnis

Auf kleiner Fläche beherbergt Liechtenstein viele Tier- und Pflanzenarten. Doch ein Drittel gilt als gefährdet. Bei den Fischen, Reptilien und Amphibien sind es sogar zwei Drittel.

Die Wasseramsel ist der einzige heimische Singvogel, der schwimmen und tauchen kann.

Die Feldgrille gehört zu den Heuschrecken. Ihr Körper ist glänzend schwarz gefärbt, wirkt bullig, mit kräftigen Beinen und einem grossen kugeligen Kopf. An der Stirn befinden sich zwei bis zu 2 cm lange, dünne Antennen.

Die Bachmuschel war einst in unseren Bächen massenhaft anzutreffen. Heute kommt die Art mit maximal 50 Exemplaren nur noch an zwei Gewässerstellen vor.